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| Geschrieben von Peter Dick | |
| Donnerstag, 05. Juni 2008 | |
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Schach ist in Europa und vielen anderen Teilen der Welt allgemein bekannt und gilt als das bedeutendste Brettspiel. Es wird auch als „königliches" Spiel bezeichnet - abgeleitet vom persischen „Schah = König". Ziel des Schachspiels ist es, durch geschicktes Ziehen mit den eigenen Figuren den gegnerischen König „schachmatt" zu setzen. Dabei sind Kombinations- und Denkvermögen sowie eine hohe Konzentrationsfähigkeit unabdingbar. Insofern ist Schach gerade auch für Schüler ein besonders wertvolles Spiel, da die geforderten Fähigkeiten auch beim Lernen eine bedeutende Rolle spielen. Umso erfreulicher ist die Tatsache zu werten, dass die Schacharbeitsgemeinschaft im Ganztagesbetrieb der Brettener Johann-Peter-Hebel-Schule regen Zulauf hat. 15 Fünft- und Sechstklässler haben sich unter der Leitung von Klaus-Dieter Dürr zusammengefunden und widmen sich mit Feuereifer dem königlichen Spiel. Fanden die Übungsstunden und Turniere während der Wintermonate im Zimmer statt, so hatte sich die Gruppe für die Sommersaison etwas Besonderes ausgedacht. In Absprache mit dem Amt Bauen und Umwelt der Stadt Bretten wurden 32 weiße und 32 schwarze Steinplatten gekauft und im Schulhof vor dem Fachgebäude ein Freiluftschachfeld angelegt. Dazu mussten die vorhandenen Pflastersteine entfernt und die Schachplatten fachgerecht eingesetzt werden. Schließlich waren im Randbereich noch Lücken mit entsprechend zurechtgeschnittenen Steinteilen zu füllen. Parallel dazu entstanden im Technikraum circa 50 Zentimeter große Schachfiguren. Stolz präsentierten die Mitglieder der Schacharbeitsgemeinschaft jetzt ihr fertiges Werk der interessierten Schüler- und Lehrerschaft und weihten das Freiluftfeld gleich mit einer spannenden Partie ein. Schulleiter Peter Dick dankte den Schülern und dem Kollegen für Idee und Durchführung und wünschte viele interessante Begegnungen bei dieser neuen Errungenschaft für die Ganztageshauptschule. |
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