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Wissenswertes aus aller Welt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Peter Dick   
Montag, 24. März 2008
Was haben ein Baseball-Pitcher, die Gründer Roms und die Badische Lan­desbühne gemeinsam? Auf den ersten Blick rein gar nichts. Inhaltlich ge­sehen ist das auch richtig, und dennoch gibt es eine Gemeinsamkeit: Zu­sammen mit 8 anderen Themenbereichen waren es Inhalte, die sich die Neuntklässler/innen an der Brettener Hebelschule für ihre Projektprüfung ausgesucht hatten.

Interessantes kam dabei zustande und wurde dem Schulleiter zur Genehmigung vorgelegt: „Billard, Esskultur in China, Base­ball in den USA, Badische Landesbühne, Hexen im Mittelalter, ägyptische Götter, Frauen bei der Bundeswehr, das alte Rom, der deutsche Hip-Hop, Vampire sowie RAF/der deutsche Herbst" hießen die von den Schülerinnen und Schülern ausgesuchten Themen. Damit war es allerdings nicht getan. Mehrere Wochen lang wurde Material gesammelt und mit den jeweils betreuenden Lehrkräften besprochen. Danach folgte eine „Durchfüh­rungswoche", in welcher die Präsentation vorbereitet wurde. Schulräume wurden dekoriert, Requisiten und Schautafeln gerichtet sowie Power-Point-Vorlagen erstellt, ein Projektbeschreibungsordner angelegt und der Ablauf der Präsentation besprochen. Zu dieser fand sich dann neben dem Betreuer und einem zweiten Projektbeobachter auch die Schulleitung ein, um sich ein Bild von der geleisteten Arbeit zu machen. Beeindruckendes gab es dabei zu sehen, Wissenswertes aus aller Welt zu erfahren. Und die meisten Hauptschüler/innen  zeigten, dass sie durchaus in der Lage sind, selbstständig zu arbeiten und das Geleistete ansprechend zu präsentieren. So erfuhren die Prüfer zum Beispiel, dass man in China am Esstisch nicht die Nase putzen sollte, oder wie man im Jugendclub der badischen Lan­desbühne zur Jungschauspielerin ausgebildet wird. Die beiden Akteurinnen gaben auch gleich eine Kostprobe ihres beachtlichen schauspielerischen Könnens.

Schließlich wurde die Prüfungskommission von der Billard-Gruppe zu ei­nem Spiel herausgefordert und schlug sich wacker; am Ende trennte man sich unentschieden.

Den Abschluss jeder Präsentation bildete ein Prüfungsgespräch. Danach atmeten die meisten Prüflinge erst einmal tief durch; der erste Teil der Hauptschulabschlussprüfung war geschafft. Als Nächstes stehen die schriftlichen Prüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch an.

 
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