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1. Melanchthon-Kunstwettbewerb der Europäischen Melanchthon-Akademie Bretten: PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Ellen Riesener und SMG   
Dienstag, 19. Mai 2015

Wir haben gewonnen!

Philipp Melanchthon (1497-1560), der „Mann vor unserer Tür“, beschäftigte uns einige Wochen im Kunst- und Deutschunterricht der Klassen 5 – 7.

In einem klassenübergreifenden Projekt haben wir Fünftklässler der GMS den berühmtesten Sohn Brettens kennengelernt und erfahren, dass Philipp Melanchthon, der den Ehrentitel „Lehrer Deutschlands“ erhielt, ganz gut ins Team der Lernbegleiter an unserer Gemeinschaftsschule gepasst hätte.

 

 

Ihm war es schon vor über 400 Jahren wichtig, dass jeder seiner Schüler ein auf ihn abgestimmtes Unterrichtsangebot erhielt. Je nach seinen Fähigkeiten sollte er gefördert bzw. gefordert werden.

Melanchthons Worte „Wir sind zum wechselseitigen Gespräch geboren.“ haben auch für uns Schüler heute noch eine Bedeutung. Nachdem wir mit unseren Lernbegleitern Frau Görzner und Frau Gramlich erarbeitet hatten, was ein wechselseitiges Gespräch ausmacht – sich auf gleicher Augenhöhe begegnen, Blickkontakt, Interesse, Zuhören usw. – haben wir uns in Gruppen daran gemacht, dazu ein Bild zu gestalten. Nach einem Entwurf, den wir allen Mitschülern präsentierten, suchten wir uns eine passende Technik aus. So entstanden vierzehn sehr unterschiedliche Gruppenarbeiten.

 

Am Freitag, den 24.04.15 wurden im Melanchthonhaus die Preisträger ausgezeichnet. Die Gruppe iPhone mit Adhuresa, Selinay und Valentina haben den Anerkennungspreis der

Stufe I (Kl. 5 – 7) gewonnen. Sie durften eine Urkunde mit der gedruckten Reproduktion ihrer Arbeit sowie je einen Mediengutschein mit nach Hause nehmen.

Die am PC erstellte Arbeit der Gruppe Comic Stars von Simon Baumann und Niklas Scherer wird ebenfalls noch bis zum 20. Mai zu den Öffnungszeiten des Melanchthonhauses (Di – Fr 14 - 17 Uhr; Sa/So 11 - 13 und 14 - 17 Uhr) zu sehen sein.

 

Ein absolutes Highlight der Ausstellung ist das vom Künstler Rolf Urban mehrfach hervorgehobene Gemeinschafts-Skulpturenprojekt der Klasse 6, welches leider aufgrund der Wettbewerbs-Ausschreibung außer Konkurrenz lief. Das dreidimensionale Werk entstand als  fächerverbindendes Projekt in den Fächern Deutsch (Frau Steurer) und Bildende Kunst (Frau Riesener).

 

Das „wechselseitige Gespräch“ als Thema der Wettbewerbsaufgabe motivierte die Sechstklässler im Kunstunterricht zunächst zur Gestaltung von Wörtern aus dem Wortfeld „ sprechen“ im Graffiti-Stil.

In der anschließenden Gruppenarbeit entstanden Figuren aus Draht und Alufolie, die in einem eigens gestalteten Schaukasten so präsentiert werden, dass sich dem Betrachter eine Szene darstellt, die sich so auf dem Schulhof während der großen Pause oder an einem anderen Versammlungsort zutragen könnte, an dem Menschen miteinander in Kontakt treten bzw. miteinander kommunizieren. 

Parallel dazu entstand im Deutschunterricht eine lesens- und sehenswerte Sammlung von Fantasiegeschichten zum Thema „Ein Tag ohne Wörter“ und eine Reihe von Illustrationen in Form von Bildergeschichten zur Kurzgeschichte „Kannitverstan“ von Johann Peter Hebel.

Ein rundum gelungenes Projekt, das von der Klasse mit großem Eifer und vielen guten Ideen bearbeitet wurde.

 

 

 

 
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